kulturregion südwestfalen

Gruppen/ Institutionen

Frauengeschichtswerkstatt

Bildung / Wissenschaft

Lüdenscheider Straße 2
58762 Altena

E-Mail: m.biroth@altena.de, m.vangemert@vhs-lennetal.de, a.wesemann@altena.de

Viele Vorarbeiten
Im Herbst 2004 entstand in einer Kooperation mit den Stadtarchiven und dem Kreisarchiv des Märkischen Kreises die Idee, das Thema „Frauen und Geschichte“ in den Mittelpunkt zu rücken und den Versuch zu starten auf der Lenneschiene, den Spuren der Frauen vor Ort nachzuforschen.
- „Die Lenne ist weiblich“ – unter diesem Motto startete in den drei Städten Altena, Werdohl und Plettenberg ein gemischtes Programm rund um das Thema Geschichte. Stadtrundgänge und Museumsbesuche aus Frauensicht wurden konzipiert, Lesungen und Ausstellungsbesuche wurden angeboten. Ziel war es, geschichtsinteressierte Menschen auf diese „unsichtbare(n)“ Geschichte(n) aufmerksam zu machen und die Lust zu wecken, selber Geschichte(n) zu entdecken.

Die Museen der Burg Altena erarbeiteten einen frauengeschichtlichen Rundgang durch die Burg. Unter dem Titel: „Heilige, Hexen und Herrscherinnen“ wird bei dieser Führung der Frage nach gegangen, wie Frauen, ob als Adlige oder Bäuerinnen, als Herrscherinnen oder Heilige, ihre Zeit beeinflusst haben. Diese Führung ist seit nun mehr fünf Jahren ein fester Bestandteil des Veranstaltungsprogramms der Burg Altena und wird ein Mal jährlich am Muttertag angeboten. Bei einem speziellen Stadtrundgang durch die Innenstadt wurde auf den Spuren Altenaer Frauen gewandelt. Aus diesem ersten Rundgang entwickelte sich die heute neu konzipierte Führung der Stadtführergruppe des Tourismus- und Verkehrsvereins Altena e.V. 'Die starken Frauen von Altena'. „Frauen, die Geschichte mach(t)en“ war der Name einer Ausstellung in der Burg Holtzbrinck.

‚WerkstattFrauenGeschichte’.
Im Anschluss an diese Veranstaltungsreihe startete in allen drei Städten das eigentliche Projekt, die ‚WerkstattFrauenGeschichte’. In regelmäßigen Abständen treffen sich seitdem die Werkstattfrauen in der Volkshochschule, um vor Ort nach „unsichtbarer Geschichte“ zu forschen, über ihre Ergebnisse zu berichten und sich auszutauschen.

Gemeinsam Ideen gestalten
In der Werkstatt wird aber nicht nur „gearbeitet“, sondern auch gemeinsame Unternehmungen und Ausflüge geplant, wie z. B. die Teilnahme an einer Führung des Kölner Frauengeschichtsvereins zum Thema „Von Beginen und Bayenamazonen - Frauengeschichte im kölschesten Viertel“. Bei diesen Ausflügen geht es um den Austausch und das Kennen lernen und natürlich um die Weiterentwicklung von eigenen Ideen und Möglichkeiten.

Am Internationalen Frauentag 2005 präsentierte die Werkstatt Altena unter dem Titel „Unsichtbare Geschichte“ in einer Broschüre ihre ersten Ergebnisse. Im September 2006 eröffneten die Werkstattmitglieder in der Stadtbücherei Altena die Ausstellung „Frauengeschichte(n)“. Für das Jahr 2009 erstellten die Altenaer Werkstattfrauen den Kalender „Aus dem Dunkel ins Licht“ mit Portraits von bekannten und unbekannten Altenaer Frauen. Im Rahmen der Kalenderveröffentlichung wurde ein frauengeschichtlicher Stadtrundgang, bei dem die im Kalender portraitierten Frauen vorgestellt wurden, erarbeitet. Für die Preußenausstellung im Jahre 2009 haben Mitglieder der Altenaer FrauenGeschichts-Werkstatt mit der Veranstaltung „Kultur Salon: Preußen ist auch weiblich“ aktiv das Programm im Geschichtsmuseum Lüdenscheid mitgestaltet.

Ein neues Projekt der Werkstatt wird sich dem Thema „Frauen ohne Heimat“ widmen. Die Werkstatt ist jederzeit für alle Interessierten offen!
Monika Biroth

Kontakte:
Marlies van Gemert (VHS Lennetal)
Tel. 0 23 52 / 91 33 43,
E-Mail: m.vangemert@vhs-lennetal.de
Anette Wesemann (Gleichstellungsstelle Stadt Altena) Tel. 0 23 52 / 2 09 - 2 18,
E-Mail: a.wesemann@altena.de
Monika Biroth (Stadtarchiv Altena)
Tel. 0 23 52 / 2 09 - 3 43, E-Mail: m.biroth@altena.de
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