kulturregion südwestfalen

Gruppen/ Institutionen

Hohlwege im 'Fröningerholz'

Brauchtum / Heimatkultur

Aherhammer (am Ende)
57223 Kreuztal

E-Mail: v_graebener@kreuztal.de
URL: www.kreuztal.de

Die Hohlwege im „Fröningerholz“ liegen zwischen den Höhenrücken von Kilgeshahn und Mühlenkopf in Kreuztal-Ferndorf. Es handelt sich um Überreste einer Wegeverbindung vom „Aherhammer“, einem ehemaligen Eisenhammer aus dem 14. Jahrhundert, nach Bottenbach mit Anschluss an die alte Fernstraße von Arnsberg bzw. Olpe nach Siegen.

Die alte Flurbezeichnung „Fröningerholz“ geht vermutlich auf den „Fröhlichshof“ zurück, einem der vier ►Urhöfe von Ferndorf (der Ort wurde 1067 erstmals urkundlich erwähnt). Zu erkennen sind mehrere unterschiedlich tiefe Gräben, bei denen es sich um nacheinander benutzte Trassen handelt. Entstanden sind sie durch Bodenerosion auf den dauernd befahrenen Wegen. Da sich die Räder ständig tiefer eingruben, wurden die „Fahrrillen“ schließlich so tief, dass die Achsen der Wagen und Karren aufsetzten. In der Regel wurde dann ein neuer Weg parallel zum alten angelegt.

Die Hohlwege im Fröningerholz sind ein Bodendenkmal der ►Stadt Kreuztal

Anfahrt
Am Ortsende von Ferndorf (Richtung Hilchenbach) von der B 508 talwärts in die Straße 'Aherhammer' einbiegen. Am Ende hinter dem Bahnübergang Auto abstellen und zu Fuß weiter. Hinter der Bahn rechts nach ca. 200 befindet sich die Reste der alten Hohlwege - angezeigt durch ein Hinweisschild. Das Gelände ist jederzeit zugänglich.

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