kulturregion südwestfalen

Gruppen/ Institutionen

Stahlbergmuseum Müsen

Museum / Sammlung

Auf der Stollenhalde 4
57271 Hilchenbach

E-Mail: grubenkrause@aol.com
URL: www.stahlbergmuseum.de

Jahrhundertelang war der Stahlberg Arbeitsplatz für viele Knappen, die in die Stollen des Müsener Reviers einfuhren. Als zeitweise größte Grube der Region beschäftigte der Stahlberg auch Generationen von Handwerkern und Fuhrleuten und versorgte die Hütten des nördlichen Siegerlandes mit Roheisen, Blei, Zink, Kupfer und Silber.

Unter den Gruben im nördlichen Siegerland wurde neben den Gruben Brüche, Wildermann, Altenberg, Heinrichssegen und Viktoria die Grube Stahlberg wegen ihres mächtigen Eisenerzganges besonders bekannt. Über 600 Jahre lässt sich der Grubenbetrieb zurückverfolgen, der 1313 erstmalig erwähnt wird und bis 1931 andauerte. Der Erbstollen, auch der 'Tiefe Müsener Stollen' genannt, wurde von 1740 bis 1780 ursprünglich als Wasserstollen gebaut und hatte eine Länge von 1.114,5 Metern. Ab 1833 wurde über diesen Stollen das Erz, aus dem der berühmte Siegerländer Qualitätsstahl hergestellt wurde, aus der Grube gefördert. Bei Stollenmeter 310 berührt der Stollen ein Sandsteinlager. Es wurde teilweise abgebaut und die dort gewonnenen Steine wurden beim Bau von Hochöfen in Müsen und Umgebung als sog. Gestellsteine verwendet.

Zu besichtigen sind das Museum im alten Zechenhaus, der Stahlberger Erbstollen mit Wasserrad auf einer Länge von 380 m, ein Grubenlehrpfad auf den ehemaligen Abraumhalden und die Reste der mittelalterlichen Bergbausiedlung Altenberg.
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